Es geht nicht darum, politische Filme zu machen,
sondern politisch Filme zu machen.
(Jean-Luc Godard)
 

Das Internationale Sommerfestival Hamburg und die Universität Hamburg (Professur für Theaterforschung / Performance Studies) veranstalten in diesem Jahr mit Förderung der Körber-Stiftung erstmals eine Internationale Sommerakademie.

18.-28. August 2010

Internationale Sommerakademie Hamburg

Performing Politics

Neu: Sehen Sie sich Vorträge und Künstlergespräche der Akademie an! Diese finden Sie hier.

Achtung: DIe Vorträge von Ulrike Haß und André Eiermann haben die Daten getauscht. Dies betrifft nur die Ankündigung im Programmheft zum Festival. Ulrike Haß spricht am Mittwoch 25.8, André Eiermann am Freitag, 27.8.

Zehn Tage lang arbeiten Künstler aus sechs Produktionen des Festivals sowie sieben Theoretiker mit 30 ausgewählten Studierenden.

Die Grundidee der Akademie ist, durch gemeinsames Forschen, Lernen und Entwickeln von Wissenschaftlern und Sommerfestival-Künstlern den intensiven Austausch zwischen Theorie und Praxis zu fördern und diese Arbeit auf die Stadt und das Festival ausstrahlen zu lassen.

In ihren Inhalten wird sich die Sommerakademie eng an die durch Gastspiele, Installationen und begleitende Veranstaltungen vom Festival umrissenen Themen anlehnen.

Gemeinsam soll ermittelt werden, wie die Verknüpfung von gesellschaftstheoretischen, politischen und philosophischen Fragestellungen mit künstlerischer Praxis überhaupt möglich ist, ohne dabei die Ansprüche der Kunst oder die Komplexität der Fragen zu reduzieren und bei Gesinnungskitsch oder einer am falschen Ort abgehaltenen Demonstration oder Schulstunde zu enden.

Das öffentliche Programm besteht aus Künstlergesprächen und Vorträgen, in denen die Künstler des Festivals und die zur Akademie eingeladenen Wissenschaftler einem größeren Publikum ihre Positionen zu zentralen Fragen darstellender Kunst im Spannungsfeld zwischen politischer Intervention, Wirkungsabsicht und ästhetischem Anspruch vorstellen werden.

In ihrem internen Teil bietet die Sommerakademie 30 angehenden Künstlern und fortgeschrittenen Studierenden künstlerischer Studiengänge mit dem Ziel einer Arbeit im Bereich des Theaters, der Performance, des Tanzes oder der Bildenden Kunst die Möglichkeit zum Austausch mit Künstlern und Theoretikern.

Künstler des Festivals werden gemeinsam mit den eingeladenen Theoretikern dreitägige Workshops abhalten, in denen die Arbeit der Künstler wie die Ansätze der Theoretiker reflektiert und untersucht werden sollen.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops wird Gelegenheit gegeben, im Verlauf des 10-tägigen gemeinsamen Arbeitens anknüpfend an die intensive Arbeit mit Künstlern und Theoretikern und die dabei vorgestellten künstlerischen Strategien und theoretischen Fragestellungen eigene praktische Projekte zu entwerfen.